EU-Forschungsschiff erforscht Flüchtlingswelle auf Mittelmeer

SA-TIERE. Die Europäische Union macht sich entgegen vieler Meinungen große Sorgen um die vielen, vielen Flüchtlinge aus Afrika und dem nahen Osten, die tagtäglich die beschwerliche Bootsreise nach Europa antreten und dabei oftmals jämmerlich ertrinken. Die EU hat nun viele Milliarden locker gemacht, um das Problem endgültig zu lösen. Das EU-Forschungsschiff „Oberon“ erreichte gestern das Mittelmeer und begann mit seiner Forschung.

„Keine Kosten und Mühen gescheut“

Die EU scheut seit diesem Jahr keine Kosten und Mühen, um dem Problem der Meeresflüchtlinge auf den Grund zu gehen. „Wir dachten uns, dass es mit Sicherheit eine Lösung für die vielen Ertrunkenen im Mittelmeer geben muss – wir haben bisher nur zu wenig danach gesucht“, so der zuständige EU-Kommissar.

24 Mrd. EU-Geld zur Lösungssuche

Die „Oberon“ ist mit allen High-Tech-Mitteln ausgestattet, die man für rund 24 Milliarden Euro auf einen Supertanker packen kann. „Wir haben Sonar, unsinkbare Beiboote für die direkte Annäherung an das Problem, Fernrohre mit modernster Laseroptik, damit wir auch jedes Detail genau beobachten und erforschen können. Besonders stolz sind wir auf die gläsernen Seitenwände auf einer Seite der ‚Oberon‘. Von dort können wir ganz besonders nahe an unsere Forschungsobjekte heranschwimmen. Alles was die Bootsflüchtlinge sehen, sind einige hundert Forscher, die sie aus sicherer Entfernung nicht gefährden“, erklärt der Kommissar nicht ohne Stolz.

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24 Mrd reichen nicht aus – größter Teil des Schiffs ungenutzt

Der einzige Wehrmutstropfen für die Crew und die Verantwortlichen der „Oberon“ ist es, dass trotz der rund 24 Milliarden Euro ein Großteil des Supertankers leer steht. „Das ist ein riesiger Laderaum, der letztlich nicht benutzt wird. Da haben wir schon ein riesiges Schiffe, das nicht sinken kann, dass noch nicht mal ansatzweise voll ist, und wir benutzen es nicht. Das ist doch seltsam, oder?“, fragt sich der Kommissar.

Aus der sicheren und objektiven Distanz des Forschers erkunden die Mitglieder der EU-Mission die Flüchtlinge, um eine Lösung für deren Ertrinken zu finden. Forscherdrang, was willst du Meer.
Aus der sicheren und objektiven Distanz des Forschers erkunden die Mitglieder der EU-Mission die Flüchtlinge, um eine Lösung für deren Ertrinken zu finden. Forscherdrang, was willst du Meer.

Foto: pixabay.com (CC)

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