Töten soll nicht weiter ein Geschäft sein. Davon ist Viagraproduzent Pfizer steif und fest überzeugt.

Kein Gift, kein Strom, kein Gas – Todesstrafe vor dem Aus?

SA-TIERE. Nachdem der Viagra-Hersteller Pfizer als letzter Pharmakonzern die Lieferung, nicht die Herstellung, von den Substanzen an die US-Regierung verweigert, die zur Ausführung der Todesstrafe gebraucht werden, zogen nun die Strom- und Seilhersteller in den USA nach. Auch Gaskammer werden demnächst ausfallen.

„Menschen zu sehr steif“

Die Todesspritze als Tötungsmethode hat in den USA offensichtlich ausgedient. „Wir wollen lieber nur einen Teil des Menschen steif machen als den ganzen Menschen“, wird Pfizer-CEO Ian Read in einer Presseaussendung zitiert. Man wolle heilen, nicht töten, heißt es in der Aussendung des Pharmakonzerns weiter.

Seile und Strom

Nach dem Rückzug Pfizers haben nun die größten Stromerzeuger und Seilproduzenten der Vereinigten Staaten von Amerika ebenfalls angekündigt, nicht mehr für die staatliche Tötungsmaschine liefern zu wollen. „Wir hängen uns nicht an Kleinigkeiten auf, es geht um große Dinge“, so Seilproduzent Henkler.

Bio-Strom soll nicht töten

„Wir werben mit dem Prädikat des Bio-Stroms. Die Menschen fühlen sich damit sehr wohl. Wenn aber mit demselben Bio-Strom, der Fernseher, Computer oder E-Grills antreibt nun weiterhin auch Menschen gegrillt werden sollen, dann müssen wir hier den Stecker ziehen“, so der Sprecher des Stromkonsortiums der USA.

„Zyankali besser als sein Ruf“

Auch die Gaskammer kommt immer mehr in den Ruf, dass dort viele Menschen den Tod finden. Somit haben die zyankaliproduzierenden Unternehmen der USA, insgesamt 58 Firmen, der US-Regierung die offizielle Zusammenarbeit aufgekündigt. „Das Nervengift hat seit den beiden großen Kriegen einen ganz schlechten Ruf. Wir wollen nun mit dem Boykott der US-Gaskammern das Image von Zyankali, vor allem auch in der Öffentlichkeit, verbessern, “ erklärt ein anonymer Mann hinter einer Maske in einem Youtube-Video.

Obama regiert wie gewohnt

Die Regierung der Vereinigten Staaten von Amerika zeigte sich von den Menschenrechtsaktivitäten der großen Konzerne beeindruckt. „Wir werden auf das Image und das Gewissen der großen Konzerne der USA Rücksicht nehmen und unser Gift, unseren Todesstrom und die Henkersseile von nun an im Ausland kaufen“, so der scheidende US-Präsident Barak Obama.

Foto: pixabay.com (CC), Wikipedia.org

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s