In einer Demokratie werden Politiker vom Volk gewählt und sind daher immer ersetzbar und benötigen keinen Schutz. Auch ihre Entführung wird den Staat nicht stören.

USA schaffen Präsidentenschutz ab

SA-TIERE. Der US-Präsident gilt gemeinhin als der am meisten beschützte Mensch auf der Welt. Dies wird sich nun radikal ändern. „Und wir wollen, dass sich dies in allen Demokratien durchsetzen soll“, so der bald arbeitslose Chef des Sekret Service (SS), dessen Aufgabe es war, den US-Präsidenten zu beschützen. In Europa wird das ganze der Wilhelm-Tell-Akt genannt.

US-Amerikaner kehren zu demokratischen Wurzeln zurück

Seit vielen Jahren sind Staatsoberhäupter oftmals Ziel von Entführungen und Anschlägen geworden. So starben mit Abraham Lincoln und John F. Kennedy immerhin zwei US-Präsidenten durch die Hand ausschließlich ihrer eigenen Landsleute. Seitdem sind die Nachfolger der beiden sehr gut beschützt. Dies wird sich nun allerdings ändern, denn die Amerikaner kehren zu den Wurzeln ihres eigenen Demokratieverständnisses zurück.

„Von uns gewählt, von uns ersetzbar“

„Solange die Menschen daran geglaubt haben, dass Gott ihren Anführer, egal ob König, Herzog, Präsident oder Mullah auserwählt hatte, beschützen sie die göttliche Wahl. Da wir das nicht glauben und unser Präsident ohnehin jederzeit durch eine Wahl ersetzt werden kann, brauchen wir auch kein Geld mehr für seinen Schutz mehr zu verschwenden“, so SS-Chef Hilman Chebroski.

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Bürger sind glücklich

Die US-Bürger sind einverstanden und zuversichtlich. „Endlich mal eine kluge Entscheidung. Warum sollten wir jemanden beschützen, den wir nach spätestens 8 Jahren ohnehin wieder feuern“, so ein Passant in Washington. „Recht haben die. Durch die Demokratie sind vor allem Politiker, von ganz unten bis ganz oben, jederzeit ersetzbar. Hätten wir eine Expertenregierung, dann wäre das schwieriger. Gott sei es gedankt, dass dies nicht der Fall ist. Gott segne die Demokratie“, freut sich ein weiterer Passant.

Europa will nachziehen

In der europäischen EU-Union wird laut exklusiven Papieren an einem ähnlichen Erlass gearbeitet. So sollen zuerst die Begriffe Majestäts- und Ehrenbeleidigung aus dem Strafgesetzbuch getilgt werden. Als nächster Schritt sollen in den Staaten der europäischen EU-Union dann mittels einer Werbekampagne die Ersetzbarkeit der Politiker beworben werden und das Wort „alternativlos“ soll aus dem Wortschatz gestrichen werden. Dann wird jedem Staatsoberhaupt der Personenschutz gestrichen und es soll eine weitere Kampagne gestartet werden, mit der klar gemacht wird, dass man sich durch die Entführung eines gewählten Vertreters nicht erpressen lassen würde, denn er wäre ja nur gewählt und durch eine erneute Wahl leicht zu ersetzen.

Die Gesetzesinitiative soll der Wilhelm-Tell-Akt genannt werden.

Wilhelm Tell, der bekannteste Politiksatiriker der Schweiz zu seiner Zeit und für uns aller Zeiten, beleidigte den Hut eines hohen Politikers, weil er nicht grüßte. Er schmähte den Hut.
Wilhelm Tell, der bekannteste Politiksatiriker der Schweiz zu seiner Zeit und für uns aller Zeiten, schmähte den Hut eines hohen Politikers, weil er nicht grüßte.

Foto: SS-Logo (Von U.S. Government – Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3409981), pixabay.com (CC), Wilhelm Tell (Von Unbekannt Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=15417)

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