Hut, hüte dich vor dem neuen Ganzkörperhut – eine Moderevolution revolutioniert Kopfbedeckungen.

Mode – der Trend geht zum Ganzkörperhut

SA-TIERE. Ein Insider hat uns exklusiv verraten, wohin die modische Reise im Herbst 2016 gehen wird. Modeschöpfer aus der ganzen Welt haben sich vergangene Woche im trendigen Welthotel an der spanischen Nordseeküste getroffen, um über den Herbst und seine Bedeutung innerhalb der vier Jahreszeiten zu diskutieren.

„The third season of every year is unique“

„Der Herbst ist die dritte Jahreszeit“ – unter diesem Motto stand der diesjährige Weltkongress für den Modeherbst, bei dem diesmal besonders das Jahr 2016 im Fokus stand. „Ja, das ist korrekt“, so Modemogul Hans Müller, „wir haben im Vorfeld sehr lange und ausführlich genau darüber diskutiert, ob wir dem leicht verkorksten Modejahr 2015 heuer noch eine Chance geben sollte. Schlussendlich entschieden wir uns allerdings dagegen. 2016 ist einfach zu aktuell“.

Bisherige Hüte boten unzureichenden Schutz

Der Hut, als Accessoire für die trendbewusste Frau seit der Erfindung des Regens kaum noch wegzudenken, wird der Hingucker im kommenden Herbst sein. „Das ist leider auch etwas die Krux am Hut. Er wirkt oft altbacken und schützt vor allem meist nur den Kopf, maximal noch die Schulterpartie. Die Waden, die Knöchel und die oftmals sehr exklusiven Schuhe werden vom traditionellen Hut zu 99,99 Prozent nicht geschützt. Wir fanden aber einen Ausweg aus dem Dilemma“, so H.M.

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Revolutionäre Form, traditionelle Farben

Der Ganzkörperhut war geboren. „Lange konnte wir uns über die zentrale Frage nicht einigen. Schlussendlich war aber klar, dass ein Hut, sogar ein Ganzkörperhut, ohne eine Krempe, nur ein großes Kondom wäre, oder maximal ein schlabbernder Fes. Durch die revolutionäre Form mussten wir allerdings bei den Farben, um die Käufer nicht zu verstören, auf Tradition setzten. Für Herren gibt es den großen Zylinder in Schwarz, für Damen den Florentinerhut aus mattoranger Strohwolle“, erklärt Hans Müller.

Auch für die Kids ist was dabei

Beide Modelle richten sich, nicht zuletzt des Preises von je 50.000 Euro, an eine eher erwachsene Klientel. „Aber wir haben die Jungen und die Armen nicht vergessen“, tönt Müller, „ab dem Herbst 2017 planen wir eine Ganzkörperkollektion von Baseball-Mützen für den jungen Rapper, eine Reitkappe für die elegante Jungdame und ein Unisexmodell, aufgebaut auf einer Baskenmütze.

Burka-Produzenten vermuten Plagiat

Dass die ersten Skizzen des Unisexmodells verdächtige Ähnlichkeiten mit einer Burka aufweisen, weisen die Designer rund um Hans Müller dezidiert zurück. „Eine Burka verhöhnt die Schönheit einer Frau durch Verhüllen, die neue Ganzkörperhutmode hingegen erhebt vor allem den weiblichen Körper durch das geheimnisvolle in die Höhe – Vorstellungskraft, zeige dein Wirken“, ruft Hans Müller seinen Kritikern entgegen.

Damit geht auch der Modestreit zwischen den Farbextremen Schwarz und Weiß in eine nächste Runde. Dabei kritisieren die schwarz verhüllten muslimischen Frauen die Mitglieder des rein weißen Vereins Ku-Klux-Klan. Eine Annäherung im Kleiderstreit ist aktuell nicht in Sicht.

Der modische Farbenstreit zwischen Burkaträgerinnen und Mitglieder des Ku-Klux-Klans entflammte erneut.
Der modische Farbenstreit zwischen Burkaträgerinnen und Mitglieder des Ku-Klux-Klans entflammte erneut.

Foto: pixabay.com (CC)

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