Aus der friedlichen Stierkampfarena wurde dank der USA ein Hort des Blutes und der sinnlosen Gewalt.

„Torrero“-Warnung – Fatales Missverständnis bei Stierkämpfen

SA-TIERE. Was sich gestern in Santiago de Compostela abgespielt hat, hat die Stierkampfwelt noch nicht gesehen. Zuerst dachte man an eine übertrieben harte Demonstration von Stierkampfgegnern, als viele Toreros in der Arena erschossen wurden. Der Grund war allerdings ein viel tragischerer und verwandelte eine friedliche Stierkampfarena in einen Hort des Blutes und der sinnlosen Gewalt.

Unvorstellbar – Blutbad in der Stierkampfarena

Es passierte gestern, der Zeiger der Arena-Uhr sprang auf 17:34 Uhr, der Sand war trocken, ideal für einen Kampf Mann (und Kollegen, Pferde, Spieße, Piken, …) gegen Stier. Einer der Toreros, genauer gesagt der Matador, schwang seine Muleta und verbarg dahinter sein Schwert. Dann, kurz bevor der Stier den ersten Stoß abbekommen sollte, erklangen Schüsse und sieben der Toreros, darunter der Matador und zwei Picadores, sanken blutüberströmt zu Boden.

Computerabgleich ergab den Angriffsbefehl

Ein US-amerikanisches Anti-Terror-Team gab sich zu erkennen und versuchte, die Menge mit kurzen Salven in die Luft aus ihren Maschinengewehren zu beruhigen. Wie sich herausstellte, war dem Computer eines Geheimdienstes aufgefallen, dass die Wörter „Terror“ und „Torero“ sehr ähnlich geschrieben werden. Nach Abgleichen mit den Worten „Protest“, „Blutbad“, „Tod“, „grausam“ und „Hinrichtung“, die alle oftmals im Internet nebeneinander stehen, hat das Programm den Befehl gegeben, in der Arena von Santiago de Compostela zu intervenieren. Es hat auch gleich die Torero-Ziele genannt und Bilder auf die Displays der Soldaten vor Ort geschickt.

„Sie können sich nicht vorstellen, wie verstört die Zuseher angesichts dieser offenen Gewaltdarbietung waren“, konstatierte der Bürgermeister der Stadt kurz nach dem Massaker und ergänzte, „noch nie wurde so viel unschuldiges Blut in einer Stierkampfarena sinnlos vergossen.“

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USA entschuldigen sich bei Spanien

„Tja“, sagte der Sprecher des US-Außenministeriums auf die Frage, warum die USA die Stierkampfarena in Spanien in einen Hort der Gewalt und des Blutexzesses verwandelt hätten und führte fort, „das war wohl ein Versehen. Unser Computer ist darauf ausgelegt, überall nach Mustern zu suchen und daraus Ziele für unseren sehr wichtigen Kampf gegen den Terror auszusuchen. Das läuft alles automatisch, damit der Faktor ‚menschliche Fehler“ ausgeschlossen wird“.

Die Opferfamilien erhielten den üblichen Satz von 200 Dollar für US-Kollateralschäden und ein Opfervertreter durfte in die USA reisen und bekam von Barak Obama ein High-Five. Donald Trump meinte zu dem Vorfall, er würde sich nicht für die Störung so eines sinnlosen, ur-mexikanischen Rituals entschuldigen.

Hier bietet US-Präsident Barak Obama einem Opfervertreter ein High-Five zur Aussöhnung an. Der Spanier nahm es an – somit ist alles wieder gut zwischen den beiden Ländern.
Hier bietet US-Präsident Barak Obama einem Opfervertreter ein High-Five zur Aussöhnung an. Der Spanier nahm es an – somit ist alles wieder gut zwischen den beiden Ländern.

Foto: pixabay.com (CC)

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