Die Wunderbare Welt der Schwerkraft wird es bald nicht mehr geben – vermutlich.

ACHTUNG – Morgen Abstimmung über Schwerkraft

SA-TIERE. Wer hätte das gedacht. So fix, wie Albert Einstein behauptete, sind die Naturgesetze überhaupt nicht – und am allerwenigsten die Schwerkraft. Anders als andere sogenannte Naturgesetze kann man dieses ablehnen und somit deren Auswirkungen verneinen. Bürger zwingen nun das Parlament, sich zwischen dem Bürgerwillen und einem Naturgesetz zu entscheiden.

„Nichts mehr strebt nach unten“

Dass die stärkste Kraft im Universum wohl der Wille der Meisten ist, wird sich morgen Nachmittag so gegen 13:00 Uhr auf der Erde bewahrheiten. „Dann zeigen wir der Schwerkraft, was wir von ihr halten! Dann ist ein für alle Mal Schluss mit zerbrochenen Vasen, Kindern, die aus dem 4. Stock fallen und sterben, männlichen Bäuchen und weiblichen Brüsten, die unnatürlich hin zu einer sogenannten Schwerkraftquelle streben“, so der Klageführer, Richard B.

Bundesregierung blieb bislang untätig

Besonders sauer sind Richard B. und seine Mitstreiter auf die Bundesregierung, die ihrer Meinung nach bisher viel zu wenig gegen die Schwerkraft und ihre schädlichen und oftmals tödlichen Auswirkungen unternommen habe. „Wir gingen schon mindestens 5mal auf die Regierung zu, um ihnen den Sachverhalt klar zu mache, aber ohne Erfolg“, beschwert sich B. weiter.

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Demokratie verleiht Flügel

Dies änderte sich vor einem halben Jahr, als man genug Unterschriften bei einer Unterschriftensammelaktion zusammenbrachte, um mittels eines Bürgerbegehrens eine Abstimmung über die Schwerkraft im Parlament zu erzwingen. „Ich habe unterschrieben, weil sie mir gesagt haben, ohne die Schwerkraft könnte ich ganz einfach fliegen, einfach vor meinen Problemen davonfliegen“, freut sich ein Unterstützer.

„Werde eins mit dem Dachschaden“

Mittlerweile haben sich immer mehr Menschen der Bewegung von Richard B. angeschlossen. „Je mehr Menschen wir werden, desto mehr recht haben, ich meine, bekommen, ich meine, haben wir“, so der gelernte Dachdecker, der sich besonders intensiv mit den Dachschäden seiner Kunden befasst hat. „Um ein guter Dachdecker zu werden, muss man den Schaden am Dach verstehen. Man muss eins werden mit dem Dachschaden“, erklärt uns Richard B. abseits des eigentlichen Themas.

Foto: pixabay.com (CC)

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