So würde die Welt aussehen, wenn sich Faktenfluten wüten würden.

Studie – Nur Vorurteile helfen gegen die Faktenflut

SA-TIERE. Es ist tragisch – hierzulande sterben pro Jahr rund 1.034.332,74 Menschen an den Folgen von akuter Faktenflut. Dabei werden sie von hunderten Fernsehsendern, von tausenden Radiostationen und von unzähligen Onlineseiten derart mit echten Fakten überhäuft, dass ihr Gehirn diese Fakten einfach nicht mehr verarbeiten kann und einfach abschaltet – die Folge ist zu 102,34 Prozent der Tod.

Das Verhängnis der Fakten…

Eine Szene, wie sie in allen Haushalten in diesem wunderschönen und ansonsten so ruhigen Land jederzeit passieren kann. Der Vater sieht angestrengt die Nachrichten – und weil er ein guter Staatsbürger sein will, sieht er so viele wie möglich gleichzeitig auf drei TV-Geräten und notiert sich das wichtigste mit. In der Küche steht seine Frau und hört sich die News der gängigen Radiostationen an, und merkt sich alles, während sie das Abendessen zubereitet. Der Sohn sitzt vor seinem Computer und erstellt von über 50 Nachrichtenportalen eine Feedübersicht, während die Tochter mit dem Tablet versucht, sich durch die kindgerechten Onlineseiten zu kämpfen.

… nimmt seinen Lauf

Dann passiert es. „Ich kann nicht mehr!“, schreit der Vater, „es passiert so viel Schlimmes. Ich kann euch nicht beschützen.“ Er zückt seine Pistole und will seine Familie erlösen. Die Mutter, gepiesackt von einer Radiomoderatorenstimme, erzürnt sich: „Nach den Meldungen über Katastrophen und verhungernde Kinder höre ich die Werbung von Lebensmittelläden und wie sie vom Überfluss schwärmen – ahhhhh! Es geht nicht mehr“, sagt sie, hebt das Messer, das bis eben warm durch Butter glitt, und will ihre Familie vom Weltschmerz erlösen. Die Kinder, nicht weniger irritiert und in Sorge, wollen ihrerseits das Leid der ganzen Familie durch Massensuizid beenden. Der Ausgang ist tragisch.

Der Studienleiter zeigt die Lösung

„Mit Versuchsanordnungen wie diesen haben wir unter schweren menschlichen Verlusten in aufwendigen und vor allem langen Studien herausgefunden, wie man diesen innerfamiliären Massakern beikommen kann. Der Ursprung ist die Reizüberflutung durch die Fakten“, so der hannebücherne Sozialingenieur Hans Ainawiwirr.

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„Ersetzt man nun die Faktenflut durch einige ausgewählte Vorurteile, erscheint die Welt gleich weniger verwirrend und man bringt Ordnung in den Alltag eines jeden nicht mehr allzu sehr denkenden Wesens“, so der Forscher, der 1987 den damals sehr renommierten E.-Honecker-Preis für Verhaltensforschung der Uni Leipzig erhielt.

Regierung zieht Konsequenzen

Die Bundesregierung nahm die Studien zum Anlass um mit den Vertretern der Medien ein Konzept zum Schutz der Bevölkerung vor innerfamiliären Suizid zu erstellen. „Uns war vor allem wichtig, dass Sachverhalte medienübergreifend immer gleich erklärt werden – und das so simpel wie möglich und so kurz wie möglich. Wir sind den Medienvertretern heute noch dankbar, dass sie ihre schädliche differenzierte Hintergrundberichterstattung zugunsten der Unversehrtheit des Volkes aufgegeben haben“, so ein Sprecher der Regierung.

(Es gibt noch einige Querulanten, aber die nicht mehr lange)

Foto: pixabay.com (CC)

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