IOC nimmt Laubaufsammeln ins olympische Programm auf

SA-TIERE. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) war in den vergangenen Jahrhunderten immer wieder dahingehend verschrien, ein Haufen alter, verknöcherter Männer zu sein, die Randsportarten kaum Raum gaben, außer sie werden wie beim Snowboard von einer Masse dazu gezwungen. Nun aber passierte eine Trendwende, denn das Laubaufsammeln soll an die Erfolge von „Der schwarze Mann“ anknüpfen.

Mit Randsportarten die Massen erreichen

Randsportarten hatten es bei einer Aufnahme in den Kanon der Olympischen Sportarten schon immer sehr schwer. Vor dem ersten Weltkrieg gab es da noch das Seilziehen, während der 1960er und 70er Jahre war das Versteckspiel olympisch, wie dieses Zeitdokument der BBC beweist.

In München mit dabei

Nun hat es aber eine sehr randwärtige Sportart geschafft, zu den olympischen Spielen 2019 in München zugelassen zu werden – das Laubaufsammeln. „Mit Verlaub, das klingt leichter als es ist. Es geht ja nicht nur um die Zeit, in der man ein bestimmtes Areal vom Laub befreien muss, es geht dabei auch darum, in einer der Ecken so das Laub zu stapeln, dass es dem kontrollierten Wind zwischen 10 und 19,67 Km/h standhält“ erläutert Samuel T. Bosch, Chef der gleichnamigen Laubbläserherstellungsfirma und Obmann des Vereins der Laubaufsammler Bayern-Baden-Württemberg-Bremen e. V.

Nachfolge von „Der schwarze Mann“

Mit der nunmehrigen Aufnahme des Laubaufsammelns tritt die Sportart als Randsport die olympische Nachfolge von „Wer hat Angst vorm schwarzen Mann“ an. „Wir mussten diesen Bewerb leider wegen der Rassismuskritik wieder aus dem Programm nehmen. Dabei hatten wir doch niemals einen Neger im Kopf, als wir riefen ‚Wer hat Angst vom schwarzen Mann?‘. Für uns war das einfach nur ein gruseliger Mann mit schwarzem Trenchcoat, schwarzem Hut und einer dunkeln, bösen Gesinnung, der irgendetwas Diffuses mit Kindern plante“, so der zuständige Mann im IOC-Verteidigungsministerium.

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Trainingsmöglichkeiten fast überall

Das gute an diesem Sport ist laut Samuel Bosch, dass es quasi überall ausgeübt werden kann, besonders in Wäldern und noch besonderer im Herbst. „Wir haben zwar schon einmal mit künstlichen Blättern experimentiert, aber es ist einfach nicht das gleiche. Da die Spiele im Sommer stattfinden werden, zu dieser Zeit aber nur sehr wenig natürlich gefallenes Laub in den Sportarealen vorhanden sein wird, werden wir mit gelagertem Laub aus dem vergangenen Jahr hier aushelfen“, so der ehemalige Leistungslaubaufsammler.

Kritik kommt aus der Wüste

„Bei uns wachsen kaum Bäume, wir haben einfach nicht dieselben Trainingsmöglichkeiten wie die anderen. Wir müssen Tag für Tag mit Kakteen trainieren. Können sie sich vorstellen, wie das ist, wenn man anstatt mit weichen Blättern das Aufheben vom Boden mit den harten Stacheln der Kakteen üben muss? Das tut echt weh“, so Akhmedan Deiei, Weltklasselaubaufsammler aus der Wüste.

Foto: pixabay.com (CC), Stadt Salzburg / Johannes Killer

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