Eine einfache Paarung – IKEA und INRI sollen demnächst gleich behandelt werden.

IKEA bietet nun auch Altäre an

SA-TIERE. INRI und IKEA – zwei Parallelwelten, die irgendwann einmal kollidieren mussten. Der schwedische Möbelteilehersteller hat die Zeichen der Zeit erkannt und bringt rechtzeitig zum Weihnachtsfest eine Kollektion von Altären auf den Markt, die ganz der IKEA-Tradition folgen und selbst zusammengebaut werden müssen. Und wie alles was mit Kirchen zu tun hat, soll auch IKEA am Sonntag offen haben dürfen.

Glaube zurück ins Private

Die Menschen ziehen sich wieder mehr in ihre eigenen vier Wände zurück. Vor allem der Glaube ist seit den Taten vieler Extremisten etwas, das wieder mehr im privaten Umfeld gelebt wird, anstatt damit in die Öffentlichkeit zu treten – egal ob Christ, Moslem oder anders Verwirrte. Somit fällt auch der Gang in eine Kirche oder eine Moschee flach.

Modell INRI bisher der große Renner

Das Wegbleiben macht sich nun ein großes Möbelhaus zunutze – IKEA. „Wir bieten nun vor allem für die nahende Weihnachtszeit Altäre zum Selberbauen an. So kann jeder seine Christmette zuhause abhalten. Aktuell ist das Modell INRI der große Renner. Langfristig wollen wir uns als Anlaufstelle für alle Gläubigen etablieren, wenn sie etwas für die heimische Kirche haben wollen“, verspricht IKEA-Apostel J. Udas Samirrvonen.

Mehr Menschen bei IKEA als bei INRI

Mittlerweile kriechen am Samstagabend mehr Menschen zu IKEA als unter INRI´s Kreuz in den Kirchen. „Gott sei Dank“, so ein Priester, „hat IKEA am Sonntag geschlossen“. Die Gläubigen IKEA-Jünger sind allerdings guter Dinge, denn die heimische Politik, ansonsten total säkular, diskutiert darüber, dass man auch am Sonntag zu IKEA dürfen wird.

IKEA-Apostel und die seelische Gesundheit

„Um den Bausatz zur spirituellen Gesundheit im besten Umfeld anbieten zu können, müsste man bei IKEA in Österreich und Deutschland darauf bestehen, ebenso wie die Katholiken oder die Protestanten sich auch am Sonntag um die Hilfesuchenden zu kümmern“, erläutert der IKEA-Apostel. Daher werde man neben dem Verkauf von Kirchengerätschaften auch den Status als eigene Kirche beantragen.

„Die Menschen finden ihre seelische Gesundheit, ihre seelische Ruhe doch mittlerweile nicht mehr beim Gebet in der Kirche. Sehen sie doch in die Gesichter der Menschen, die voller Fantasie durch unsere ehrwürdigen Möbelhallen wandern, und sich vorstellen, wie sich BILLY, LACK, KLIPPAN oder MALM in die eigenen vier Wände einpassen. IKEA bietet die Seelenruhe, die man von einer modernen Religion verlangt“, so J. Udas Samirrvonen.

Richard Lugner betet zu IKEA

Der österreichische Baumagnat Richard Lugner ist bereits der IKEA-Kirche beigetreten. „Ich freue mich, das ‚Iesus Nazarenus Rex Iudaeorum‘ durch „Idioten Kaufen Einfach Alles“ zu ersetzten“, so Lugner, der seine kleinen Shopping-Tempel in IKEA-Tempel umbenennen will, „damit ich auch endlich am Sonntag verkaufen, ähm, ich meine, predigen kann“.

Foto: pixabay.com (CC)/ wikipedia.org – Montage

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