Das HC-HBT8-Virus ist unter dem Mikroskop eindeutig blau. Ableger werden auch manchmal braun.

Das HC-HBT8-Virus legt das Gehirn lahm

SA-TIERE. Eine neue Krankheit beschäftigt Virologen und Epidemiologen – ausgelöst durch das HC-HBT8-Virus. Die Symptome sind gravierend. Dazu gehören eine fortschreitende Lähmung des Gehirns und große Schmerzen bei intensiver Farbwahrnehmung. Besonders differenzierte Farben nebeneinander verursachen den peinigenden Schmerz.

Patient Null in Wien

Seit wenigen Wochen grassiert eine Viruserkrankung in Österreich und in Deutschland. Das HC-HBT8-Virus entdeckten Forscher der Universität Sachsen und verfolgten es bis nach Österreich. „Wir kommen bisher zu dem Schluss, dass Patient Null, also der erste Erkrankte, in Wien zu finden ist“, erklärte der Dresdner Virologe Dr. Thiler.

Erste Symptome der Hirnlähmung

Der HC-HBT8-Virus schlüge laut Dr. Thiler schleichend zu. „Es beginnt oft damit, dass der Betroffene komplexe Zusammenhänge nicht mehr erkennen und verknüpfen kann. Er kann dann zum Beispiel schwierige Texte nicht mehr verstehen und muss auf simple, einfache und banale Botschaften ausweichen“, so Dr. Thiler. Diese erste Phase der Erkrankung wird auf eine beginnende Lähmung des Gehirns zurückgeführt.

Zweite Phase der Erkrankung – farbsensitiv

Vielen Betroffenen ist während der ersten Phase nicht bewusst, dass sie betroffen sind. „Die Patienten spüren ja keinen Schmerz. Dieser kommt erst in Phase zwei der Virusinfektion hinzu. Die zweite Phase beginnt, wenn die Patienten bei der Betrachtung dunklerer Farben als der eigenen Hautfarbe Schmerzen verspüren. Diese Farbsensitivität ist das erste wirklich untrüglich Zeichen einer HC-HBT8-Infektion“, so der Arzt. Ab diesem Stadium treten auch Tourette-Syndrom-ähnliche Wortausbrüche gegen die schmerzauslösenden Farben hervor. „Diese müssen nicht mit den Farben korrespondieren, können es aber“, erklärt der Virologe.

Virus zwingt zu Ethanolaufnahme

Hinzu kommt, dass der Virus sich in einem Ethanol-Wasser-Gemisch am wohlsten fühlt. Daher scheint er den Wirtsorganismus zum Konsum großer Mengen davon zu zwingen. „Häufig sehen wir Infizierte somit die gängigsten Ethanol-Wasser-Verbindungen zu sich zu nehmen – wie große Mengen Bier, Wodka, Schnäpse, Brände und ähnliches“, erklärt Dr. Thiler.

Therapeutische Chancen vorhanden

Die Wissenschaft verortet die Veränderungen, die der HC-HBT8-Virus auslöst, im Gehirn der Betroffenen. „Das Gehirn arbeitet mit neuronalen Stromstößen. Daher fußt unser Behandlungs- und Heilungsansatz auf der Gegen-Strom-Therapie. Das Virus erzeugt quasi einen Stromwiderstand. Dieser Widerstand im Gehirn verursacht dann die Schmerzen, die vor allem durch dunkle Farbtöne wie Umbra, Braun, Schwarz und deren Mischfarben ausgelöst werden. Gleichstrom würde den Viruseffekt leider nur verstärken. Es hilft also nur, den Gegen-, also Wechselstrom einzusetzen“, beschreibt der Mediziner die Heilungsmethode gegen den HC-HBT8-Virus.

Hier ein Patient im zweiten Stadium – der Virus zwang ihn zur exzessiven Aufnahme von Ethanol.
Hier ein Patient im zweiten Stadium – der Virus zwang ihn zur exzessiven Aufnahme von Ethanol.

Foto: pixabay.com (CC)

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