Auf den bisher sehr bäuerlich gehaltenen Wochenmärkten machen sich nun die Marken der REWE breit.

REWE plant Wochenmarktoffensive

SA-TIERE. Regionale Produkte, hohe Qualität, intensive Beratungsgespräche, die beinahe in Tratsch ausarten, Preise für die gehobene Mittelschicht – dies waren bislang die Charakteristika eines typischen Wochenmarktes. Für den Revisionsverband der Westkauf-Genossenschaften (REWE) sind die Wochen- und Bauernmärkte allerdings Todesfallen für die Endverbraucher.

Dreck und Schmutz bergen Krankheitserreger

Für die meisten Menschen stehen die Produkte eines Wochenmarktes, besonders jene eine Bauernmarktes, für Dreck und Schmutz auf Karotten, Kartoffeln oder Kürbissen. „Haben sie schon mal gesehen, wie die Kühe auf einem ‚Bio‘-Bauernhof gehalten werden. Die entleeren ihren Darm dort, wo sie auch essen. Unsere Lieferanten würden ein solchen Schlendrian nicht dulden. Dort wird peinlich genau auf Hygiene geachtet – nicht ein einziger Keim überlebt die tägliche Desinfektionsdusche oder die Krankheitserregerabtöter in der Nahrung“, so REWE-Chef Alain Caparros.

Entdrecken mit dem Pinsel sei unzulänglich

Verbraucherschützer vom alten Schlag begrüßen den Vorstoß der REWE-Gruppe, „auf den Bio- und Bauernmärkten mit neuen Standards aufzutrumpfen. Die Verkäufer raten zum Beispiel den Käufern von Pilzen, diese lediglich mit einem Pinsel zu entdrecken. Egel welchen Pinsel man verwendet, es wird immer ein Rest von verkeimter, von Würmern durchzogenen Erdmasse übrig bleiben. So entstehen und verbreiten sich Krankheiten“, sagt Verbraucherschützer Thorsten Demuetg.

REWE für die Menschen

Das REWE nicht der gesichtslose und menschenverachtende Konzern ist, wie er in den Medien häufig dargestellt wird, zeigt er nun. „Wir werden nun zum Schutz der Konsumenten auf den Wochenmärkten ausbreiten. Wir bieten unsere bekannte Qualität zu den bekannten Wochenmarktpreisen an. Wir freuen uns darauf, dass die Besucher der Märkte erkennen, dass wir sauber und die Bauern dreckig sind“, lächelt Caparros.

Vorteile unsere Produkte gegen Bio

„Groß und bunt, hygienisch und voller Lebensmittel, die EU-zertifiziert und –normiert sind – das werden die REWE-Stände werden. Unser Kraut und unsere Rüben wachsen stets nach Vorschrift, darauf haben sie unser Wort. Für die Kartoffeln eines Bio-Bauern benötigen sie unterschiedliche Werkzeuge zum Schälen, zum Schneiden und vor allem macht das alles viel Arbeit. Unsere Kartoffeln werden ohne Haut gezüchtet und für ihre Bedürfnisse optimiert. Sie erhalten von uns die Garantie, dass sie sie direkt aus der verschweißten Packung heraus ins kochende Wasser geben können – ohne waschen oder schälen. All unser Gemüse wird durch natürlich gewonnenes und biologisch verwertetes Aceton geleitet – damit gewährleisten wir höhere Hygienestandards als die saubersten Krankenhäuser.

Foto: pixabay.com (CC)

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