Facebook möchte durch das disliken, also dem „Gefällt mir nicht“-, und dem „Don´t Care“-, also dem „Sosolala“-Button, mehr Emotionen in ihr Netzwerk bekommen.

Nach „Dislike“ – Facebook plant auch Sosolala-Button

SA-TIERE. Das weltweit größte soziale Netzwerk, Facebook, plant den nächsten genialen Coup. Die Nutzer können heute schon Einträge mit einem „Gefällt mir“ adeln und bald können sie Einträge sogar mit „Gefällt mit nicht“ rügen. Auch eine dritte Variante ist geplant – der „Sosolala“-Button.

Kritik: „Nur eine Emotion darstellbar“

Gefühlsregungen im geschriebenen Wort akkurat darzustellen ist nicht jedermanns Sache. Wie oft wurde schon ein Satz per SMS oder Whats App verschickt und vom Empfänger falsch gedeutet? Das soziale Netzwerk Facebook gibt seinen Nutzern seit Jahren die Möglichkeit, positive Gefühle für etwas mittels des Anklickens des „Gefällt mir“-Buttons zu äußern. Kritiker bemängelten allerdings, dass man negative Gefühle ausschließlich mit Hasspostings ausdrücken könne.

Nun alle Emotionen darstellbar

Mark Zuckerberg, Herrscher über mehr als eine Milliarde Menschen, hat nun auf die Kritik reagiert. Nicht nur, dass er wie angekündigt einen „Gefällt mir nicht“-Button einführen wird, auch für unentschlossene oder desinteressierte Nutzer, die ansonsten weder die eine noch die andere Gefühlsregung beim Lesen eines Eintrags verspüren, hat er eine geniale Idee. In englischer Sprache soll die neue, dritte soziale Netzwerkempfindung „Don´t Care“ heißen.

Der Sosolala-Button – Anpassung im Deutschen

Für deutschsprachige Nutzer soll in der Grundeinstellung der Knopf „Sosolala“-Button heißen. „Wir bieten unseren Anhängern in der deutschsprachigen Welt aber an, diesen Button namentlich zu verändern. So können Nutzer in Bayern zwischen dem „Passt schon“-Button und dem „Is schon recht“-Button wählen. In Österreich soll man auf den „Is ma eh wurscht“-Button oder einfach auf den „Eh“-Button klicken können. Die Darstellung läuft entweder über eine schwenkende Hand oder über zuckende Achseln.

Bald auch nackte Brüste und Nippel erlaubt

„Endlich steht uns als Nutzer die gesamte Palette menschlicher Gefühle bei Facebook zur Verfügung“, schreibt ein erfreuter Facebooker. Durch die Digitalisierung sämtlicher Emotionen kann Facebook bald noch einen Schritt weiter gehen. „Wir planen, Bilder mit blanke Brüste, sogar Frauennippel, zuzulassen. Da man diesen Dingern bald negativ oder neutral gegenübertreten kann, sich also nicht mehr nur unschicklich erregen kann, werden nackte Brüste nach dem Einführen zur ebensolchen Facebooktatsache“, gibt Zuckerberg via Twitter bekannt.

Anstößige Bilder wie diese, dass eine Frau mit blanken Brüsten und vor allem Nippeln zeigt, könnten bald Alltag auf Facebook werden.
Anstößige Bilder wie diese, dass eine Frau mit blanken Brüsten und vor allem Nippeln zeigt, könnten bald Alltag auf Facebook werden.

Foto: CC0 Public Domain

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