Stormtrooper: „Haben es satt, Masken zu tragen“

SA-TIERE. Seit die Intergalaktische Republik wieder einmal begonnen hat, ihre eigenen Geschichte in mehreren Doku-Soaps zu beschönigen, erheben sich in den Reihen der Soldaten des ehemaligen Imperiums, Stormtrooper, Tie-Fighter-Piloten und andere, Stimmen, dass man keine Masken mehr tragen wolle. Der Grund ist einfach – Überlebenswille.

Mit Doku-Soaps fing alles an

Seit am Ende der 1970er Jahre die ersten Doku-Soaps den fanatischen Krieg zwischen den Sternen thematisiert haben, gelten die Masken tragenden Soldaten des Imperiums als die Bösen. Dabei steckt unter jeder Maske ein Mensch mit Gefühlen, einer Familie, Kinder – und mit Träumen.

Masken ursprünglich zum Schutz der Familie

„Ja, die meisten von uns gingen freiwillig zu den Truppen. Wir verteidigen unsere Heimat vor einer kleinen Schar von Wesen, die ständig mit Terrorattacken versuchen, unsere Lebensweise anzugreifen. Wir trugen diese Masken ursprünglich, um unsere Identitäten vor unseren Feinden geheim zu halten, damit diese Terroristen nicht unsere Familien angreifen können“, sagt Heinz Müller, Hauptmann des 4. Stormtrooper-Regiments Vader.

„Für die sind wir keine Menschen mit Gefühlen“

„Das Paradoxe ist, das, was unsere Familien hätte schützen sollen, bringt uns oftmals den schnellen und vor allen Dingen gnadenlosen Tod“, so Müller. Durch die Masken würde es den Gegner viel zu leicht fallen, die Truppen des Imperiums zu entmenschlichen. „Die Tanzen auf unseren Gräbern. In einer öffentlichen Übertragung nach der Zerstörung des zweiten Todessterns sah ich, wie diese Terroristen, diese Leichenschänder, die Köpfe meiner Kameraden als Trommel missbrauchten und feierten“, schluchzt Müller herzzerreißend.

„Ein Markenrelaunch wäre toll gewesen“

„Dabei wäre das alles, der ganze Krieg, doch viel einfacher zu führen gewesen. Aber allein schon die Namen ‚Das Imperium‘ und ‚Die Dunkle Seite‘ – das kann doch nur schief gehen. Da steckt eine Rebellion doch schon im Wort, oder? Wir im Regiment sprachen uns oft dafür aus, eine Namensänderung, also einen Markenrelaunch durchzuführen. Warum denn nicht ‚Die besondere Seite‘, ‚Die strahlende Seite‘ oder ‚Die Seite des leichten Weges? Aber sie können sich vorstellen, dass das niemand wollte. Die wollten die sein, die jeden Satz mit einem bösen Lacher beendeten, und das ging als Guter ja nicht“, erzählt Stormtrooper Heinz Müller.

Foto: pixabay.com/CC0 Public Domain

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