Die Bürger halten sich an die Gesetze. Das bringt den Staat in Bedrängnis.

Menschen halten sich an Geschwindigkeitsbeschränkung – Finanzminister in Bedrängnis

SA-TIERE. Der Staat Österreich kommt in finanzielle Bedrängnis. Der Grund – das rechtschaffende, gesunde und umweltbewusste Leben der Bürger. Bisher galt als Faustregel, dass Geschwindigkeitssünder, Raucher und Spritfresser am meisten zur Steuerkasse des Landes beitrugen. Aber nun gehen dem Staat mindestens 56 Milliarden Euro pro Jahr verloren.

Sicherheit, Jugendliche und Spritfesser

Durch das Herabsenken der Toleranz bei Geschwindigkeitsüberschreitung von 10 auf 5 Prozent sollte eigentlich mehr Geld in die Staatskasse gespült werden. Durch das Anheben der Tabaksteuer sollten zwar Jugendliche vom Rauchen abgehalten werden, aber so sollten auch die Steuereinnahmen erhöht werden. Spritfressenden Autos sollte mit der steten Anhebung der Mineralölsteuer zwar ein Riegel vorgeschoben werden, aber die Steuereinnahmen durch Vieltanker waren herzlich willkommen.

Österreicher wollen sich und den Planeten retten

Bei seiner Haushaltsfinanzierung hat der Staat Österreich die Rechnung allerdings ohne das Gewissen der Österreicher gemacht. Diese halten sich vermehrt exakt an Geschwindigkeitsbeschränkungen, hören vermehrt mit dem gesundheitsschädlichen Rauchen auf und fahren entweder Autos, die wenig Sprit verbrauchen oder mit Strom aus steuererleichterten erneuerbaren Energien betrieben werden. „So wollen wir unseren Beitrag für die Zukunft unserer Erde leisten“, sagt ein zufällig ausgewählter Passant in der Innsbrucker Fußgängerzone.

Der „Grüne“ Gedanke hat sich festgesetzt

„Wir freuen uns zwar, dass unser Gedankengut so bei der Bevölkerung angekommen ist, aber um ehrlich zu sein, wir Grünen wollen den Staat ja nicht ruinieren“, so Eva Glawischnig, Chefin der Grünen. Damit reagierte sie auf die Tatsache, dass dem Staat Österreich durch geschwindigkeitstreue Fahrer, deutlich weniger Raucher und die vielen E-Autos Einnahmen von rund 56 Milliarden Euro pro Jahr verloren gehen. „Damit könnte man 1,2 Millionen Flüchtlinge aufnehmen und mehr als ausreichend versorgen, alle Lehrer und Krankenschwestern angemessen bezahlen, eine Bank retten oder die Züge der ÖBB einen Monat lang pünktlich ankommen und abfahren lassen“, schwärmt Glawischnig.

Als erste Maßnahme kaufen die Grünen für sämtliche Parteifunktionäre nun einen Hummer, einen Geländewagen, der rund 25 Liter auf 100 Kilometer verbraucht. „Wir machen das für den österreichischen Staat“, so Glawischnig. Finanzminister Schelling lobte die Maßnahme der Grünen und wechselte sofort die Partei, denn „so einen tollen Wagen wollte ich immer schon mal haben“.

Foto: CC0 Public Domain

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