Flüchtlinge kommen nun mit dem Fallschirm, um neuen Aufnahmeländer zu erschließen.

Aufnahmeland – Flüchtlinge springen mit Fallschirmen ab

SA-TIERE. Die Flüchtlingsproblematik will man in Europa nun durch eine Mini-Quote regeln. Von dem Standpunkt, der auch in der Genfer Flüchtlingskonvention steht, dass sich vor allem die Aufnahmeländer um die Flüchtlinge kümmern müssen, geht man aber dennoch nicht ab. Schlepper, offenbar besser als ihr Ruf, haben das erkannt und eine neue Methode gefunden, nicht nur in Mittelmeerländern anzulanden.

Mittelmeerländer trugen bisher Hauptlast

In der Genfer Flüchtlingskonvention steht klar geregelt, dass der Schutz von Flüchtlingen jenen Ländern obliegt, in denen sie ankommen. Dies schützte bis jetzt vor allem jene Länder, die keinen Zugang zum Mittelmeer haben. Länder wie Griechenland, Italien oder Spanien kritisierten diesen Zustand immer wieder, da sie so die Hauptlast tragen müssen.

Kooperation Mittelmeerländer und Schlepper

In einer Konferenz zwischen den Mittelmeerländern und einigen Vertretern von Schlepperorganisationen wurde nun ein Plan fixiert, der das Verhältnis der Aufteilung grundlegend verändern wird. „Die Mittelländer stellen den Schleppern Fallschirmspringer-Ausbilder zur Verfügung. Die Schlepper stellen die Flugzeuge und die Fallschirme“, so Italiens Regierungschef Matteo Renzi.

So werde man sicherstellen, dass auch Länder wie Deutschland, Österreich, die Schweiz oder auch Tschechien zu Erstaufnahmeländer werden und sich an die Genfer Flüchtlingskonvention halten sollten, erläutert N´Bongo Gogo, Sprecher der Schlepper.

Burgenlands Luftwaffe gerüstet

Kritik an der Aktion kommt vor allem aus Österreich. „Wir können zwar rechtlich nichts dagegen machen, aber wir haben in Österreich dafür gesorgt, dass wir gegen Flüchtlinge sein können, aber nicht als Rassisten gelten“, so Kanzler Werner Faymann. Die Lösung – die Landesparlamente mit FPÖ-Beteiligung dürfen selbstständig etwas unternehmen. So bringt aktuell das Burgenland die eigene Luftwaffe in Stellung um die Flugzeuge abzudrängen oder in Notfällen abzuschießen.

„Es beruhigt schon sehr, dass wir, die SPÖ, die Flüchtlinge ganz toll finden, aber uns andererseits sicher sein können, dass die durch die Interventionen der FPÖ uns nicht mit Massen von ihnen herumschlagen müssen“, freut sich der Politprofi Faymann.

Foto: CC0 Public Domain

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