Österreich übernimmt Deutsche Kriegsschulden an Griechenland.

Grexit verhindert: Österreich will 278,7 Mrd. Euro für Deutschland an Griechenland zahlen

SA-TIERE. Zum 70jährigen Jubliäum des Endes des Zweiten Weltkrieges erklärte Österreichs Bundespräsident Heinz Fischer, dass „Österreich nicht nur Opfer war“. Dieser Feststellung ließ er die Bombe folgen, die jeden Dresdner zusammenzucken lassen würde – Österreich bezahlt Griechenland. Finanziert soll das ganze unter anderem mit einem umgekehrten Lotto und einer Rekordeinbürgerung.

„Wir haben auch Schuld“

Die Griechen forderten unlängst Reparationszahlungen von Deutschland, da dieses als Rechtsnachfolger des Deutschen Reiches gilt, in Höhe von 278,7 Milliarden Euro. Deutschland weigert sich bis heute, diese Summe zu überweisen. Heinz Fischer, Präsident des „ersten Opfers der Nazis“, wie es immer hieß, stellte nun klar, dass nicht nur Deutschland, sondern auch Österreich Schuld am Zweiten Weltkrieg hätte.

Österreichische Trojika hat entschieden – 35.000 Euro zahlt jeder

„Wir müssen nun Verantwortung übernehmen. Ich habe schon mit Kanzler Faymann und Vizekanzler Mitterlehner gesprochen und sie sind meiner Meinung – wir Österreicher werden die 278,7 Milliarden Euro bezahlen. Und dies alles unabhängig von Stand, Einkommen oder anderen Faktoren. Wir werden wie eine Einheit handeln“, so Fischer. Damit kommen auf jeden Österreicher, egal ob Mann, Frau oder Kind eine Individualbelastung von rund 35.000 Euro zu.

Überraschend breite Zustimmung für diesen Plan

Red-Bull-Boss Dietrich Mateschitz gab bekannt, dass er seine 35.000 Euro bereits überwiesen hätte. Graf Johann, dem 92 Prozent der Novomatic AG gehören sagte, „ihr könnt darauf wetten, dass ich meinen Teil bereits bezahlt habe“. Die Familie Swarovski wollte ursprünglich in Glassteinen bezahlen, wurde aber von der Regierung in zähen Verhandlungen doch zu einer Bargeldspende überredet. „Wenn man mit so wenig Geld den armen Griechen helfen kann, sollten wir mit gutem Beispiel vorangehen. Nun müssen nur noch alle Österreicher folgen“, so Fiona Swarovski, die ihrem Gatten einen Koffer mit dem Geld übergab und ihn persönlich nach Griechenland geschickt hat.

Lotto, aber eben umgekehrt

Wie die Zahlungen für jeden normalen Menschen leistbar werden, haben Faymann, Fischer, Graf Johann und Mitterlehner schon besprochen. „Wir werden“, so Wirtschaftsexperte Mitterlehner, „ ein umgekehrtes Lotto einführen. Ausgangslage ist, dass jeder Österreicher (Staatsbürgerschaft) bis 2025 die gesamte Summe überweisen muss. Es wird Ausnahmen geben, diese werden durch das Lotto ausgespielt.“ Wer also in Zukunft im Lotto gewinnt, muss, anstatt viel Geld zu bekommen, kein Geld an Griechenland überweisen, zumindest, wenn er oder sie einen 6er haben sollte.

Leichter Weg zur österreichischen Staatsbürgerschaft

Im gleichen Atemzug öffnete die Regierung Österreichs für alle Flüchtlinge, egal ob vor Krieg oder schlechter Wirtschaft, die Grenzen. „Wir werden Einbürgerungsmaßnahmen beschleunigen, damit es bald sehr viele Menschen mit österreichischer Staatsbürgerschaft geben wird“, so der ausgewiesene Zuwanderungsfreund Mitterlehner. „Denn je mehr Menschen hier leben, desto höher kann die Wirtschaftleistung sein und desto mehr Menschen können für die Griechen bezahlen.“

Foto: CC0 Public Domain

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