Nach Irland-Ja zur Homo-Ehe – Regierung will Gleichbehandlung für alle

SA-TIERE. Nachdem die Iren vor wenigen Tagen mit einem klaren Ja die Ehe für homosexuelle Paare befürwortet haben, wird der Druck auf die Regierungen Österreichs und Deutschlands immer größer, alle Menschen gleich zu behandeln. Nach einem Gipfeltreffen von Werner Faymann (Kanzler Ö), Reinhold Mitterlehner (Vizekanzler Ö), Angela Merkel (Kanzlerin D) und Sigmar Gabriel (Vizekanzler D) in Köln einigte man sich darauf, von nun an alle Menschen gleich zu behandeln – die Ehe wird also allen verboten.

„Gleichheit den Gleichen, Gleiche müssen raus“

„Wir haben lange diskutiert, uns mit Vertretern der schwulen und lesbischen Community ausgetauscht, Erfahrungsberichte und Empfehlungen der Kirche studiert, ES in Köln selbst mit mehreren Homosexuellen beiderlei Geschlechts ausprobiert – zum Schluss blieb uns nur eine Wahl“, so Reinhold Mitterlehner (ÖVP). „Dadurch, dass die Kirche als eine der ehestiftenden Institutionen keine Ehe von Homosexuellen zulassen wollte, wir aber der Gleichberechtigung durch eine EU-Norm verpflichtet sind, aber eben nicht gegen die reiche, ich meine reine, Kirche vorgehen wollen, haben wir eine Gleichstellung eben dadurch erreicht, dass wir die Ehe für alle verbieten lassen werden“, so Sigmar Gabriel (SPD).

Entweder alle, oder keiner

Als Konsequenz werden auch in der Vergangenheit geschlossene Ehen, egal ob nur kirchlich, nur standesamtlich, beides oder bei einer Brim-Bram-Borium-Voodoo-Hindu-Sekte stattgefundene Massen- oder Strandtrauung rückwirkend ebenfalls für null und nichtig erklärt. Kritikern erklärt Werner Faymann, „dass wir doch nur darauf schauen wollen, dass sich alle gleich fühlen. Niemand sagt, dass sich alle gleich GUT fühlen müssen, es geht doch auch gleich UNWOHL“.

Gleicher Lohn für alle – aber die Höhe muss gesenkt werden

Ähnliches will man nun auch in Gender-Fragen machen. „Wir werden auch hier volle Gleichheit einführen. Ab kommenden Monat werden alle Löhne Österreichs“, es unterbricht Gabriel, „und Deutschlands“, nun spricht Faymann weiter, „auf ein Niveau gebracht. Der Rückbau der hohen Löhne und die Aufstockung der Arbeitszeit aller wird in einem neuen Gesetzt zementiert. Wenn alle gleich Minus-Viel verdienen, ist alles gerecht. Das Gleiche betrifft selbstverständlich alle, die das gesetzliche und allgemeine Sozialnetzwerk nutzen.“ So müssen beispielsweise wie bisher Architekten, Notare, Anwälte, Ärzte oder Politiker weiterhin in ihre eigenen Rentenversicherungen einzahlen, ohne dass die All-Gemeinheit davon etwas hat. „Großverdienern ist es nicht zuzumuten, Geringverdienern in einem Solidarsystem auszuhelfen – das wäre ALL zu GEMEINheit“, schmunzeln Faymann und Merkel.

Foto: CC0 Public Domain

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