Sensationsfund: Keltenschriftstück sagt „Christentum gehört nicht zu Europa“

SA-TIERE. Bislang nahmen Wissenschaftler auf der ganzen Welt an, die keltische Kultur wäre eine ohne schriftliches Vermächtnis. Forscher der Universität München haben vor wenigen Tagen eine Schriftrolle mit keltischen Symbolen gefunden. Die Sensation – es war keltische Schrift. Die Schriftrolle stammt aus dem 400 Jahrhundert nach Christus und zeigt, dass die indigene Bevölkerung klar machte „Das Christentum gehört nicht zu Europa“.

Christen kamen aus Rom

Die Schriftrolle wurde in einer verlassenen Höhle am Rande der Alpen von Prof. Strache und seinem Team entdeckt. „Damals drang das in Rom zur Staatsreligion erhobene Christentum vehement gen Norden auf das Gebiet der Kelten vor. Diese fühlten sich aber in ihren Traditionen beeinflusst und sahen ihre Gebräuche in Gefahr“, so Prof. Strache. Das Schriftstück stammt wohl ursprünglich aus der Feder des Keltenfürsten Joergh von Aider, der kurz nach dem Verfassen betrunken von einem Pferd stürzte und dabei den Tod fand.

Politiker nutzten Angst vor Fremden

„Heute wissen wir natürlich, dass dieser sensationelle Fund nur deswegen geschrieben wurde, weil die damals lebenden Menschen Angst vor Veränderungen hatten und ihre politischen Führer dies, anderes als heute, schamlos ausgenutzt haben, um ihre politische Macht zu stärken“, diagnostiziert der Professor.

Joergh von Aiders Nachfolger schürten Angst

„Wir leben heute, Gott sei Dank, in einer säkularisierten, aufgeklärten Welt, in der Politiker nicht die Angst der Menschen vor anderen Religionen für ihre Zwecke ausnutzen“, so Strache. Nach genauen Recherchen fand das Forscherteam weitere Details heraus. Die Nachfolger des Joergh von Aider nutzten die vom betrunken verstorbenen geschaffene Angst aus, um ihre politische Legitimität weiter auszubauen. Ging von Aider noch ungezielt gegen alles christliche vor, so differenzierten sein Nachfolger sogar zwischen den einzelnen Stämmen der Christen, die zu ihnen kamen.

Kein Kelte feierte Weihnachten

Aus heutiger Sicht wirke die Aussage, das Christentum gehöre nicht zu Europa, lächerlich, so Prof. Strache. „Die Kelten haben sich angepasst, die Christen haben sich angepasst und ihre Kulturen sind zu einer neuen verschmolzen. So ist das eben mit Kulturen die nicht gleich sind, sie passen sich im Laufe der Zeit an. Oder kennen sie einen Kelten, der Weihnachten gefeiert hat?“, schließt der Professor.

Foto: CC0 Public Domain

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