Plagiatsvorwürfe gegen neue Google Watch durch Fondation for Law and Government

SA-TIERE. Seit wenigen Tagen wissen die Apple-Jünger, welche Uhr sie sich als nächsten unbedingt kaufen müssen – die Apple Watch. Nun strebt aber eine Firma mit dem Namen Fondation für Recht und Verfassung (engl. Fondaition für Law and Government) einen Plagiatsklage an, denn man habe die Pläne für eine solche Uhr bereits Anfang der 1980er Jahre entworfen und aufwändige, 45 Minuten lange Werbespots auf der ganzen Welt gesendet. Werbefigur war der aus Baywatch bekannt Schauspieler David Hasselhof.

Zwei Stunden nach Vorstellung kam die Klage

Als Apple-Chef Tim Cook in San Francisco die neueste Ikone der Kirche des heiligen Apfels präsentierte, war bereits klar, dass die Gläubigen ihren Obolus entrichten werden und zu Millionen die neue, wegen der geringen Akkulaufzeit aber vermutlich sehr einschränkende, Uhr ab April kaufen werden. Zwei Stunden nach der Präsentation drang aber die Meldung an die Öffentlichkeit, dass die kalifornische Fondation für Recht und Verfassung eine Plagiatsklage gegen den neuen Uhrenhersteller anstreben wird.

90 TV-Spots mit David Hasselhoff zu je 45 Minuten

„Wir hatten bereits zu Beginn der 1980er Jahre eine Uhr auf dem Markt, die rund 90 Prozent identisch ist mit der neuen Uhr von Apple“, so Devon Miles, CEO der Fondation. Als Beweis verwies Miles auf eine DVD-Box, welche die 90 Episoden des damaligen Werbefeldzuges dokumentiert hatte. Der durch Baywatch bekannt gewordene US-Sänger David Hasselhoff spielte in den 45minütigen Spots einen Helden, der mit Hilfe eines Wunderautos die Gerechtigkeit vertrat. Mit der Uhr konnte er seinem Auto sogar Befehle erteilen.

Apple verteidigt sich und die Uhr

Apple reagierte auf die Klage gelassen. „Unser Produkt unterscheidet sich grundlegend von der der Fondation. Unsere Uhr hat keine Batterie, sondern einen Akku mit sehr kurzer Laufzeit – mit unserer Uhr kann man keinem Auto Befehle erteilen, welche dieses dann auch ausführt – zum Telefonieren mit unserer Uhr braucht man ein iPhone, mit der der Fondation ging das auch so – unsere Uhr ist für jedermann mit viel Geld und einem ständigen Zugang zu einem Akkustecker erhältlich, die Uhr der Fondation gab es nur für diesen Michael Knight“, kontert Tim Cook via Twitter, welches er extra dafür gekauft hatte und die Zeichenanzahl erhöhen ließ.

Hasselhoff will mit der Bay-Watch auf den Markt

Der Hauptdarsteller der 45minütigen TV-Spots von damals, David Hasselhoff, nahm den Rechtsstreit als Anlass für eine Idee. „Ich werde nun eine Bay-Watch auf den Markt bringen. Sie wird Wasser-, und wie ich Hackedicht sein, sie wird die Zeit durch eine korrekte Anzahl an Brüsten darstellen, man wird damit telefonieren können, und sobald der Klingelton ertönt, muss der Besitzer in Zeitlupe mindestens 25 Meter laufen und dabei etwas rotes in der Hand halten“, so Hasselhoff. Der Preis für die Bay-Watch soll nur 130 Dollar betragen. Aufgeladen wird der Akku der Uhr, zumindest laut Hasselhoff, ebenfalls durch eine ganz bestimmte, rhythmische Handbewegung.

Foto: ronorp.net

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