Tierschützer klagten Antibiotikahersteller wegen Massenmord

SA-TIERE. Tierschützer aus aller Welt haben sich nun unter dem Dach eines Anwalts gesammelt um „gegen einen Völkermord auf globaler und historischer Ebene“ vorzugehen. Die 1.560-seitige Klageschrift richtet sich gegen alle Hersteller von Antibiotika weltweit.

„Zahlen des Wahnsinns und des Grauens“

„Pro Tag werden auf der Welt sage und schreibe“, so Tierschützerin Anette Maier-Schulz-Kaysa unter heftigen Tränen, „35 Milliarden Bakterien durch gezielte Tötungen hingerichtet“. Die Zahlen der Tierschützer stammen vom renommierten PISS (Psyeudologischen Institutes für Sinn- und Sorglosigkeit) und bilden eine 130jährige Geschichte des Wahnsinns und des Grauens ab.

1,6 Billiarden Todesopfer

Was mit Bartolomeo Gosio 1893 begann, entwickelt sich zur weltweit größten Tötungsmaschinerie der gesamten Menschheitsgeschichte. „Wenn die PISS-Zahlen als Grundlage nehmen, starben an Antibiotika in den vergangen 130 Jahren 1.660.750.000.000.000 Bakterien. 1,6 Billiarden Lebewesen einfach so abgeschlachtet – es geht nicht schlimmer“, so Maier-Schulz-Kaysa.

Bayer AG: „Wir sind nicht die Aggressoren“

Die Pharmaindustrie, angeführt vom Bayer Konzern, rechnet im Gegenzug die Menschenleben gegen, die mittels des biologischen Kampfstoffes Antibiotikum gerettet wurden. „In den vergangenen 130 Jahren wurden unzählige Menschenleben durch den Einsatz unseres stärksten Kampfstoffes innerhalb der biologischen Kriegsführung gerettet. Wir sind hier nicht die Aggressoren, die Bakterien sind es“, so Bayer AG CEO Marijn Dekkers.

„Unsere Körper werden Heimstatt werden“

Die Tierschützer haben nun auch noch einen zweiten Weg des Widerstandes, außer den der Klage, gefunden. Diesen erklärt Anette Maier-Schulz-Kaysa. „Es ist wie ein Wiederaufforstungsprogramm für den Wald – wir sind Bio, nicht Antibio-tika. Wir Tierschützer leben von nun an in Dreck und Unordnung, schmeißen unseren Abfall direkt auf die Straße und werden den geschundenen Bakterien mit unseren vernachlässigten Köpern eine warme und lebensbejahende Heimstatt bieten.“

Es roch tatsächlich etwas streng bei der Pressekonferenz.

Foto: CC0 Public Domain

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