Gendern und politische Korrektheit! – Find ich gut

SA-TIERE. Seit durch diverse Bildungsministerien das Gendern, also das Sichtbarmachen beider Geschlechter und die damit einhergehende politische Korrektheit fixe Bestandteile der Lebenswelten der StudentInnen und sowieso allen geworden sind, begehren auch andere auf – „wir wollen auch sichtbar dargestellte werden“, so eine metrosexuelle schwarze Jüdin, deren dritte Schwangerschaft nicht mehr zu leugnen ist. Von nun an sollen alle menschlichen Merkmale, wie dies das Mann- und das Frau-Sein sind, in die Sprache einfließen.

Vermessen: Jeder Körper wird genau vermessen

„Haarfarbe, Haarlänge, Augenfarbe, Hautfarbe, Mundgröße, Zahnzustand, Ohrenlänge, Körpergröße, Nasenlänge, Bartwuchs, Kniebreite, Penislänge, Rückenbehaarung und viele weitere körperliche Merkmale sollen nun neben dem heute gängigen körperlichen Merkmal ‚Penis haben oder nicht‘ in die Sprache einfließen“, so der Zuständige Pseudologe Hartam Limit.

Albinozwergentransen wollen auch herrschen

Die Frauen, die das Gendern für sich entdeckt haben, sagen zum neuen Trend, dass sie mit ihrem Gendern nur eine benachteiligte Minderheit darstellen wollten. Als Gegenargument kommt aus Pseudologenkreisen, dass auch sehr wenige langhaarige Albinozwergentransen in den Vorstandsetagen der Konzerne sitzen würden. Somit müsse man auch dieser offensichtlich benachteiligten Gruppe eine Stimme geben. „Und die Variationsmöglichkeiten sind beinahe unendlich“, freut sich der Pseudologe.

„Er ist ein großer Meisterzeichner“

Wurde der Beispielsatz „Er ist ein großer Meisterzeichner“ nach der Genderisierung zu einem besseren Deutsch geführt, so wird es durch die neue Initiative nun noch besser. Im Gender-Neusprech lautet der Beispielsatz so: „Er/Sie ist/sind (einE) großeR MeisterInnenZeichnerIn“. Man kann also klar erkennen, dass hier die Lesbarkeit im Vergleich zum ursprünglichen Satz nicht gelitten hat. Nun soll die Lesbarkeit und Kennzeichnung aller Menschen deutlich verbessert werden.

„Ein Angang, ohne die Schrecken eines Endes“

„Er/Sie/Entscheidet sich nicht/Entschied sich für beides/Hat sich für etwas anderes entschieden/Will als ‚Wir‘ angesprochen werden ist/sind (einE) großeR (was nicht körperlichen Attributen wie Körpergröße, Beinlänge oder ähnlichem entspricht) MeisterInnenZeichnerInnen (was nicht bedeuten soll, dass Amateure oder rückläufig Begabte oder Menschen mit einer Beeinträchtigung, die früher einmal als Behindert galten, nicht auch ganz toll zeichnen können oder in einem anderen Gebiet, egal ob Zeichnen oder einem Handwerk oder einer nicht körperlichen Tätigkeit, super sind. Dabei bevorzugen wir selbstverständlich jene, die viele außergewöhnliche körperliche Attribute in sich vereinigen, was natürlich auf die jeweilige Region umzubrechen ist, denn Schwarze in Afrika zu bevorzugen würde wenig Sinn machen – Das Beispiel hier gilt für Mitteleuropa, besonders für Deutschland und Österreich: Frau, Hautfarbe schwarz, Glaube Jüdisch, schwanger, Haarfarbe Blond, Augenfarbe weiß – blind bevorzugt, körperliche Defizite wie Amputation, einen IQ unter 75, Alleinerzieherin).

„Kann nur der erste Schritt sein“

„Ein Satz wie dieser ist für uns nur der erste Schritt. Wir wissen, es gibt noch so viele Minderheiten und körperliche Merkmale die wir noch nicht erfasst haben. Aber keine Sorge, wir werden auch diese in den kommenden Monaten und Jahren in die toleranteste, politisch korrekteste und gegenderdste Sprache aufnehmen“, so der Pseudologe Hartam Limit.

Die Druckerinnung freut sich über jedes Flugblatt, dass bald die Ausmaße eines 15-bändigen Brockhaus erreichen muss.

Foto: CC0 Public Domain (Lizenz)

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s