„Nun sind wir alle Froschfresser“

SA-TIERE. Die weltweite Solidarität mit Frankreich nach den Morden an den 12 Mitarbeitern des Charlie Hebdon hat mittlerweile ungeahnte Ausmaße angenommen. Bei einem Interview mit dem Spiegel sagte die deutsche Bundeskanzlerin Merkel, „nun sind wir alle Froschfresser, Baguetteschneider, Schneckendreher und schlechte Autofahrer“. Die Konsequenzen sind weitreichend.

70 Prozent weniger Frösche

Überall im deutschsprachigen Raum fallen Horden vom solidarischen Menschen über die Auen her und fangen jeden Frosch, den sie erwischen können. In den letzten zwei Tagen hat die Population an Laub- und Au-Fröschen um rund 70 Prozent abgenommen. Ähnliches gilt für die Schnecken. Zu Tausenden durchwühlen solidarische Bauern und Hausfrauen ihre Felder und Gärten. Neben Schnecken sammeln sie auch allen Knoblauch „für ein leckeres Sößlein“ ein.

Die US-Amerikaner gehen in ihrer Solidarität sogar soweit, dass sie ihre über alles geliebten Freedom-Fries in French-Fries umbenannt haben.

Solidarische Autofahrer parken robust ein

Vermehrt gehen in den vergangenen Tagen Beschwerden von unsolidarischen Autofahrern ein. „Die mit Frankreich solidarischen Autofahrer parken nun natürlich robuster ein und benutzen die Hupe aus reiner Solidarität beinahe durchgehend“, so die Stellungnahme der Polizei. Laut offiziellen Zahlen haben die Parkschäden allein in München um 56 Prozent zugenommen (Berlin 72%, Wien 34 %, Saarbrücken 99 %). In Saarbrücken bekommt die Welle der Solidarität mit Frankreich durch die geographische Nähe einen besonderen Drive.

Foto: CC0 Public Domain

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