Masochistische Frauen planen Indienreise

SA-TIERE. Die geringe Anzahl an Vergewaltigungen in Europa hat eine Gruppe von offen lebenden masochistischen Frauen auf eine ungewöhnliche Idee gebracht. Sie organisieren Reisen nach Indien und garantieren, bei vollem Rücktrittsrechts, mindestens eine Gruppenvergewaltigung. Das indische Fremdenverkehrsamt und indische Frauenrechtlerinnen sind schockiert.

„Europäer zu zivilisiert“

Die Männer in Europa seien zu sehr zivilisiert, heiß es aus den Reihen der reiselustigen Frauen. Man könne sich noch so sehr aufreizend anziehen, sich wie eine Straßendirne präsentieren, aber die Männer in Europa reagierten überwiegend nicht auf die offensichtliche Aufforderung, den Akt zu erzwingen. „So bleibt uns eigentlich gar keine andere Wahl, als zu den echten Männern in Indien zu fahren“, so Gudrun Hanke-Hebestreit, die Organisatorin der Reise.

Indien will keine Vergewaltigungstoursitinnen

Das indische Fremdenverkehrsamt ist schockiert. Man wolle auf gar keinen Fall zum Vergewaltigungstourismusland verkommen. Nur weil einige (hunderttausend) Männer die Regeln des Anstandes etwas verschöben, könne man doch nicht von den anderen erwarten, es ihnen gleich zu tun. Auch viele Frauenrechtlerinnen, die in den vergangenen zwei Jahren in Indien stark an Gewicht gewonnen haben, können der Aktion der Europäerinnen nichts Gutes abgewinnen. „Wir kämpfen hier tagtäglich dafür, dass Vergewaltigungen aufhören, und nun kommen die und bieten sich dafür auch noch an“, sagt Indira Anumati, Sprecherin der Frauenrechtlerinnen.

Indische Männer wollen Frauen, denen es nicht gefällt

Eine überraschende Absage an die masochistischen Frauen kam von der Indischen Liga für Vergewaltigung, also der dortigen Landpolizei. Ihr Sprecher Anindita Anisha sagte folgendes: „Uns geht es ja nicht um die sexuelle Handlung, uns geht es um eine klare Machtdemonstration. Der Mann muss die Nummer eins sein, eine Frau hat sich unterzuordnen. Also widerspricht die Absicht der Damen aus Europa nicht unseren hohen Ansprüchen bei der Opfersuche. Unsere Opfer müssen sich wirklich wehren, es hassen, dass wir das mit ihnen tun, was wir tun. Wenn sie es genießen, wäre die ganze Aktion völlig sinnlos“.

Foto: CC0 Public Domain

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