12 französische Märtyrer bei Allah

SA-TIERE. Heute wurden 12 Franzosen zu Allah befohlen, weil sein himmlischer Palast neue Portraits braucht. „Ich, und vor allem mein Prophet Mohammed – also wir beide wollen endlich Bilder von uns, die nicht 1.400 Jahre alt sind“, so Allah in einem Interview.

Allah und Mohammed wollen Humor

„Stellen sie sich vor, die einzigen Bilder, die es von ihnen gibt, wären so alt. Eines Tages kam Mohammed zu mir und sagte, er habe eine Lösung für unser Problem. Das Problem bestand darin, dass die Gläubigen, die in unsere Abteilung im Himmel kommen, alle entweder nicht malen können oder sich weigern, uns zu malen. Mohammed also sagte, er habe einige sehr gute Portraits in einer französischen Zeitschrift gesehen. Sie gefielen auch mir und so beschloss ich, die Verantwortlichen zu mir zu holen“, sagt Allah, schraubt sich vier weitere Arme und ging in die Abteilung der Hindus.

Französischer Humor richtig für Allah

Mohammed, der Prophet, der damals die Abteilung „Muslime“ übernommen hatte, sprach von einem guten Plan. „Wissen sie, den besten Humor findet man immer bei den Menschen oder Göttern, die über sich selber lachen können. Sie sollten mal Allah hören, wenn er sich darüber lustig macht, was ich damals als heilig ausgerufen habe. Die Mitarbeiter der französischen Satirezeitschrift ‚Charlie Hebdon‘ können nicht nur über uns, sondern auch über sich lachen. Als sie hier ankamen und wir ihnen den Grund für das Massaker nannten – was glauben sie, sie haben die Ironie dahinter voll verstanden“, sprach Mohammed, denn so steht es geschrieben (und zwar hier, genau hier und nirgends wo sonst“.

Auch Himmelsvertreter der Atheisten erfreut

Auch die Vertreter der Gläubigen im Himmel sprachen sich für das Holen der Humoristen und Satiriker aus. „Man kann sich nicht vorstellen, wir humorlos es hier oft sein kann. Wenn wieder einmal ein Schwung Fanatiker kommen, und wir ihnen erstmals die Aufteilung im Himmel erklären, sind die meisten enttäuscht und sagen sowas wie, es sollten doch nur die richtigen Gläubigen hier sein. Dass es nur einen Himmel gibt und dieser eben viele Abteilungen hat, verstehen sie oft lange nicht“, so Chin-Yuen Feng, Vertreter der Atheisten im Himmel.

„Lasst die Mörder gehen, lacht über sie“

Wir bekamen sogar exklusiv einen der 12 Franzosen zum Interview. Er appelliert, man solle die Mörder laufen lassen, sie wussten ja nicht, dass sie im Auftrag von Allah handelten und somit fremdgesteuert waren. Man solle sie ziehen lassen, über das Makabere lachen und ihnen vor allem nichts tun, „denn Gewalt erzeugt Gegengewalt und einer muss damit ja mal aufhören“.

Foto: CC0 Public Domain

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