Boston Bomber droht Freilassung

SA-TIERE. Dschochar Zarnajew, der Angeklagte im Bosten-Bomber-Prozess, wird mit der Freilassung und einem fixen Wohnplatz in Boston gedroht, sollte er die Tat nicht umfassend gestehen. Als Belohnung für ein Geständnis versprachen ihm die Staatsanwälte eine schmerzlose US-Hinrichtung.

Unvoreingenommenheit schwer zu finden

Die Staatsanwaltschaft sagte, man mache dieses Angebot, um die eigenen Bevölkerung zu schützen, den man müsse ja für den Fall eines echten Prozesses 12 Geschworene finden, die unvoreingenommen und emotionslos richten würden, und dies würde definitiv nicht funktionieren. „Daher drohen wir ihm damit, dass die braven Bürger Bostons ihn in die Finger kriegen werden. Da ist die Todesspritze doch sehr human, oder?“, fragte der Generalstaatsanwalt. Die Bürger hätten ja schon gezeigt, wie sehr sie bei etwas so normalem wie einer Teeparty abgehen könnten.

Neue Definition einer Massenvernichtungswaffe

Dem Angeklagten wird unter anderem der Gebrauch einer Massenvernichtungswaffe vorgeworfen, denn laut Anklageschrift sollen die Brüder die Bomben aus Schnellkochtöpfen, Schwarzpulver und Splittern zusammengebaut haben. Damit definiert die US-Staatsanwaltschaft eine Massenvernichtungswaffe völlig neu. Besonders beim Gebrauch der Schnellkochtöpfe würde man in Zukunft hart durchgreifen, sagte ein Polizist und ergänzte, „wenn mir nachts auf der Straße jemand mit einem Schnellkochtopf entgegenkommt, sitzt meine Hand schon auf meiner Pistole“.

Foto: CC0 Public Domain

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