Selbstkasteiung – Strache fordert Aus für eigene Methadon-Therapie

SA-TIERE. FPÖ-Chef (nationale Partei) Heinz Christian Strache forderte in einem Interview mit dem ORF-Wien, dass man seine Methadon-Therapie aussetzen sollte. Die Einsicht des rechten Politikers in die eigene Drogenabhängigkeit beeindruckt alle. Kritik kommt bloß von den Grünen, die darin eine Wahltaktik sehen, sich als Drogenopfer hinzustellen.

Aus den Augen, aus dem Sinn

Strache geht, wie viele der armen Teufel, in die Drogenberatungsstelle am Alsergrund. Dieses befindet sich mitten in einem Wohngebiet. „Ich glaube, ich könnte leichter von den Drogen wegkommen, wenn mir nicht ständig die guten Bürger in dieser Gegend zusehen würden, wie ich in die Beratungsstelle gehe. Man sollte die Drogenberatung dorthin verlegen, wo niemand sie sehen kann oder sie komplett auflösen“, so Strache, dessen Mut, aus eigener Kraft von den Drogen wegzukommen, quer durch die Bevölkerung hohe Anerkennung auslöst.

Mitterlehner freut sich

„Sowie Haider zu seiner Homosexualität stehen hätte sollen, so steht nun HC Strache zu seiner Drogensucht. Endlich ergeben seine Ansichten und Taten einen Sinn. Ohne die Drogen wäre er einfach nur ein rechtes A…loch, so ist er einfach ein armer Hund, bei dem die Drogen seine Dummheit zum Vorschein gebracht hat“, erklärte der Drogenerfahrenste der ÖVP, Reinhold Mitterlehner.

Faymann schenkt Anerkennung

„Ich habe als junger Mensch durchaus auch Erfahrungen mit Drogen gemacht. Ein Freund von mir, der jetzt nicht mehr mein Freund ist, hatte einen Tschoind dabei. Von dem Anblick alleine wurde ich bereits leicht abhängig. Davon loszukommen war schwer. Daher spreche ich ganz offen meine Hochachtung für HC Strache aus“, sagt SPÖ-Kanzler Werner Faymann.

Anrainer erbost über Straches Vorschlag

Die Anrainer und Nachbarn des Drogenberatungszentrums am Alsergrund finden den Vorschlag von Strache „einfach Scheiße, wenn ich das so sagen darf“, so Klaus H. aus Wien. Hier sei das Leben so eintönig wienerisch, dass die Abwechslung durch die Drogensüchtigen gut tue. „Und vor allem der Wirnsberger Schorsch wird über die Aufbesserung seines Gehaltes erbost sein. Strache war sein bester Kunde“, so H.

Die wahren Betroffenen

Die anderen betroffenen, jene, die das Drogenberatungszentrum wirklich vor Ort brauchen, konnten aus Platz- und Zeitgründen nicht befragt werden. „Wir wollten nicht zu denen gehen, da ist es dreckig und es stinkt. Wahrscheinlich hätten uns die ohnehin nur überfallen und ausgeraubt“, so ein Journalist der Presse zu seinem Kollegen von der Krone.

Foto: CC0 Public Domain

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