Weihnachts-Krieger auf dem Vormarsch

SA-TIERE. Noch nie liefen die Geschäfte an Weihnachten so gut, noch nie machte der Handel solch hohe Umsätze. Diese Zuwächse wecken natürlich Begehrlichkeiten und immer mehr Weihnachts-Krieger bekommen, was sie sich wünschen.

Krieger immer unersättlicher

„Was kriegst du zu Weihnachten?“ „Ich kriege alles, was ich mir wünsche“, so ein Gespräch zwischen einem Kind und einem Weihnachtsmanndarsteller in einem der unzähligen Kaufhäuser. Durch diesen Dialog lässt sich eine erschreckende Tatsache feststellen – die Weihnachts-Krieger werden immer jünger und immer unersättlicher.

Ich Krieg

„Schon alleine stellen diese Alles-Krieger eine Bedrohung für den (Seelen-)Frieden vieler ihrer Gegner dar. Ihre Taktiken erstrecken sich von seelischer Grausamkeit bis hin zu körperlichen Attacken gegen Schienbeine. Aber wenn sich diese Alles-Krieger zusammenrotten, beispielsweise in Kaufhäusern, dann bekommt selbst eine Rotte Zombies höllische Angst“, so exemplarisch eine Verkäuferin eines Einkaufszentrums in Salzburg.

Die zweite Attacke

Und wenn die Alles-Krieger ihren ersten Sturmlauf über einen Monat hindurch beendet haben, kommt der Tag der Entscheidungsschlacht. Wenn die Alles-Krieger an Weihnachten eben nicht alles kriegen, beginnt Phase 2 ihres Angriffs. „Ich kriege nie, was ich will!“ Dieser Satz bedeutet Krieg, den ihre Gegner, entnervte Eltern, Großeltern und Anverwandte nicht gewinnen können.

Foto: Creative Commons CC0 / de.dreamstime.com (Montage)

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