Hackerangriff für Sony marketingtechnisch unbezahlbar

SA-TIERE. Seit bekannt wurde, dass unbekannte Hacker die Computer des Hollywoodstudios Sony geknackt haben, kommen immer mehr „interne und geheime“ Daten an die Öffentlichkeit. Nun „drohen“ die Hacker auch noch mit einem Terroranschlag, wenn der Film „Interview“ gezeigt werden würde. Sony bedankt sich in einer E-Mail, die nun auch gehackt wurde, bei den Hackern.

Sonys Ärger über Erfolg der anderen

Aus dieser E-Mail wird klar ersichtlich, dass sich die Verantwortlichen von Sony im Filmbereich über einige Misserfolge und vor allem über die Erfolge der anderen Studios, und hierbei insbesondere bei Superheldenfilmen, stoßen. Der Sony-Superheld Spiderman komme laut Sony einfach nicht in die Gänge.

Marketing für „Interview“ läuft

Durch den ursprünglich eher harmlosen Hack wurde nun einen Werbemaschinerie in Gang gesetzt, die ihres gleichen sucht. „Wir müssen dafür zwar den Kinoeinzug von ‚Interview‘ absagen, werden das aber durch die DVD- und Blueray-Verkäufe locker wieder reinholen“, so ein Zitat aus der E-Mail. Der Film zeigt zwei Journalisten, die ein Interview mit Nordkoreas Machthaber bekommen haben und diesen nun für die CIA umbringen sollen.

Nordkorea spielt seine Rolle wie immer perfekt

Auch der Staat Nordkorea wird in der E-Mail angesprochen. Da dieser ohnehin für viele das absolut Böse sei, werde man ihm die Schuld geben. Nach einer Geldspende von rund einer halben Milliarde Dollar spielt Nordkorea auch brav mit und „freut sich über den Angriff und verurteilt den Film“.

Foto: Sony Pictures/ TU Wien

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s