Bill Cosby und Karl Dall – Konferenz der Vergewaltiger in Salzburg

SA-TIERE. Die erwischten Vergewaltiger und beliebte Fernsehstars Bill Cosby und Karl Dall sind die berühmten Gastsprecher bei der 1. Salzburger Konferenz der Vergewaltiger. Sie sprechen ein besorgniserregendes Thema an – das Erwischtwerden und das schlimmere Verurteiltwerden. Das Motto der Veranstaltung lautet „Ein Nein ist nicht genug und kann sowieso vieles bedeuten“. Die Stadt Salzburg stellt sich hinter die Aktion und gibt sogar eine Anleitung, die Vergewaltigung nicht strafbar macht.

„Ein Nein ist laut Gesetz nicht genug“

Das Jahr 2015 beginnt mit einem ersten großen Konferenz-Event in Salzburg. In der Salzburgarena treffen sich Vergewaltiger aus aller Welt, um unter ihrem Motto „Ein Nein ist nicht genug und kann sowieso vieles bedeuten“ zu beraten, wie man das Modell Salzburg auf der ganzen Welt, außer Indien, einsetzen kann. Hier stehen im Jahr 2013 den 920 Anzeigen wegen Vergewaltigung nur 104 Verurteilungen gegenüber.

Offizielle Verlautbarung der Stadt Salzburg: So kann straflos vergewaltigt werden

„Derzeit sind sexuelle Handlungen gegen den ausdrücklichen Willen einer Person nur strafbar, wenn Gewalt, Drohung oder Freiheitsentziehung angewandt wurden. Eine Beurteilung nach geltender Rechtslage ergibt oft keine „Vergewaltigung im eigentlichen Rechtssinne“. Wenn eine Frau bei einem unerwünschten Sexualakt „nein“ sagt, weint, oder aus Angst keinen körperlichen Widerstand leistet, ist der Tatbestand der Vergewaltigung nicht erfüllt.“ Dies ist auf der Seite der Stadt Salzburg nachzulesen.

Karl Dall und Bill Cosby erfreut über Anleitung

„Dieses Modell muss sich auf der ganzen Welt durchsetzten. Dass nur knapp jede 9. Vergewaltigung tatsächlich geahndet wird, muss Vorbild für die ganze Welt sein“, so Karl Dall bei seinem Vortrag. Der Männerausschuss von Salzburg, gegründet als Gegenausschuss zum Salzburger Frauenausschuss, begrüßte die Aktion.

Männerausschuss gegen Frauenausschuss

„Die grundlegende Idee zum Projekt entstand im Männerausschuss des Städtebundes“, berichtet Alexander Schmidt, Männerbeauftragter der Stadt Salzburg. „Wir haben die Idee aufgegriffen und mit den Salzburger Gewalteinrichtungen weiter entwickelt“. Vertreter vom „Männertreffpunkt, „Männernotruf“, „Vergewaltigungszentrum“ und die „Männerhäuser Salzburg“ (Vereinigung der Bordelle) verweisen auf einen offizielle Verlautbarung der Stadt Salzburg, welche als „brillante Anleitung für Vergewaltiger angesehen wird“.

Foto: Wikipedia.com

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