Offener Brief der Klomänner an Gabriele Heinisch-Hosek

SA-TIERE. Nachdem in Deutschland elf prominente Frauen einen offenen Brief an Kanzlerin Angela Merkel zum Thema „Frauenquote in Führungspositionen“ geschrieben haben, nahmen sich die österreichischen Klomänner diesen Brief zum Anlass, einen ähnlich gearteten an Österreichs Gleichstellungsministerin Gabriele Heinisch-Hosek zu schicken.

Mehr als 90 Prozent Frauen

In ihrem Brief sprechen die rund 124 österreichweit aktiven Klomänner die ungerechtfertigte Dominanz der Frauen in ihrem Berufsstand an. „Diese Scheiße wollen wir nun aus dem Weg räumen“, so die Reiniger in dem Brief, der auf einer Rolle Toilettenpapier verfasst wurde. Die Damen würden ständig die männlichen Bemühungen, in diesem Beruf Fuß zu fassen untergraben.

„Würde ganzen Berufsstand aufwerten“

Ein Argument der Männer für eine gesetzliche Männerquote ist, dass bei den meisten Berufen, die früher reine Männerdomänen waren, durch das Eindringen der Frauen die allgemeine Gehaltshöhe stark gesunken wäre. Als Beispiel nennen sie den Berufsstand der Journalisten. „Wenn wir nun durch die Quote vermehrt als Kloreiniger arbeiten würden, würde dies auch zu einer Gehaltserhöhung für die Frauen führen“, heißt es in dem offenen Brief.

Heinisch-Hosek bleibt hart

Auf Nachfrage bei Österreichs Frauenministerin ließ diese verlautbaren, dass eine Männerquote überhaupt nicht in Frage komme. „Eine Männerquote würde das falsche Signal senden. Frauen sind einfach reinlicher, Männer eher Schmutzfinken. Oder wollen sie“, die Frage ging an eine der anwesenden Journalistinnen, „auf ein Klo gehen, dass von einem Mann geputzt wurde?“.

Foto: toilettenpapier.de

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One thought on “Offener Brief der Klomänner an Gabriele Heinisch-Hosek

  1. Zitat:
    ====
    “…auf Nachfrage bei Österreichs Frauenministerin ließ diese verlautbaren, dass eine Männerquote überhaupt nicht in Frage komme. „Eine Männerquote würde das falsche Signal senden. Frauen sind einfach reinlicher, Männer eher Schmutzfinken. Oder wollen sie“, die Frage ging an eine der anwesenden Journalistinnen, „auf ein Klo gehen, dass von einem Mann geputzt wurde…?“
    ===============================================================

    WAS denn:

    Kein Nachfahre Adams regt sich über eine solche “generelle Männerdiskriminierung” einer Frauenministerin auf?

    Kaum zu glauben!

    Kann es denn sein, daß wir Frauen immer nur duften – und Männer stinken oder – wie ausgerechgnet eine Frauenministerin einseitig sagt – “Schnutzfinken” sind…?

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