Erster Weltkrieg – Feierlichkeiten zum 100-Jahre-Jubiläum in Salzburg zu früh begonnen

Morgen vor 100 Jahren begann mit der Kriegserklärung Österreich-Ungarns an Serbien offiziell der Erste Weltkrieg. Bereits heute, 27. Juli 2014, wurden in der Stadt Salzburg die Feierlichkeiten zu diesem Jubiläum begangen. Es wurden Reden gehalten und sogar spezielle Festspiele dafür ins Leben gerufen. Diese sogenannten Salzburger Festspiele erinnern an den ersten Weltkrieg. Dass man den Beginn einen Tag zu früh feierte, fiel entweder niemandem auf oder wurde ignoriert.

Militärstolz: Heinz Fischer demonstriert seine Militärverbundenheit

Bezeichnenderweise eröffnete der demokratisch gewählte österreichische Bundespräsident Heinz Fischer den Anfang vom Ende der Monarchie an Salzach und Donau. Die besondere Verbundenheit Fischers zum Militär, dem er selbst vor seinem Studium angehörte, und zum Krieg zeigte sich schon bei seiner Begrüßung in Salzburg. Er wurde schon vor der Feier auf dem Residenzplatz mit militärischen Ehren von der Militärmusik Salzburg und einer Ehrenkompanie des Radarbatallions aus der Schwarzenbergkaserne empfangen.

Fehlwissen: Kulturminister Ostermayer verwechselt Weltkriege

Falsches Geschichtsverständnis ließ Kulturminister Josef Ostermayer (SPÖ) bei seiner Rede erkennen. “Kunst ist auch ein Mittel gegen Verallgemeinerung und Vorurteil, gegen Rassismus, Hetze und Antisemitismus”, betonte Ostermayer. Dass der Bedarf an Mahnung auch aktuell gegeben sei, würden die jüngsten Vorfälle auch in Österreich zeigen. Der aktuelle Anlass sind die jüngsten offenen Anfeindungen gegenüber der israelischen Expansionspolitik. Hier lässt Ostermayer sein nicht vorhandenes Schulwissen aufblitzen. Im Ersten Weltkrieg, dessen Jubiläum man mit den Festspielen feiert, kämpften die deutschen Juden in den Reihen der deutschen Armee. Rassismus und Antisemitismus wurde erst mit Beginn des Hitlerregimes en vogue.

Foto: APA

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One thought on “Erster Weltkrieg – Feierlichkeiten zum 100-Jahre-Jubiläum in Salzburg zu früh begonnen

  1. also ich wiederhol mich ja nur ungern –
    aber artikel, die schon im titel einen fehler bergen, les ich nicht. 😉

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