Reaktivierung der Salzburger Stadtmauer wegen Gutwettersperre

Die Umlandgemeinden der Stadt Salzburg, einschließlich der bayrischen Stadt Freilassing, haben beschlossen, aufgrund der allgemeinen Ruhe, die Stadtmauern von Salzburg wieder zu errichten. Das Projekt wurde mit 250 Millionen Euro beziffert.

Bauzeit: Die neue Stadtmauer wird 2067 fertig gestellt sein

Nun ist es amtliche. Die Bürgermeister der Gemeinden Bergheim, Hallwang, Elsbethen, Anif, Grödig, Wals-Siezenheim und die Stadt Freilassing (Bayern) haben sich heute bei einer Sitzung im Salzburger Kongresszentrum dazu durchgedrungen, die alten Stadtmauern der Landeshauptstadt wieder neu entstehen zu lassen. Das Architekturbüro kasteen+freisaal soll nun gemeinsam mit Historikern der Paris-Lodron-Universität Salzburg die alten Baupläne überarbeiten. Die Bauarbeiten beginnen im kommenden September und werden sich laut den Architekten über die kommenden 53 Jahre und 2 Monate erstrecken.

Studie: An schönen Tagen zu viele Städter in Umlandgemeinden

„Wir haben uns zu diesem Schritt durchgerungen, nachdem eine Studie festgestellt hat, dass sich an den Tagen, an denen wenige Städter in unsere Gemeinden kommen, das Verkehrsaufkommen deutlich geringer ist, als im Jahresmittel“, erklärt Richard Hemetsberger, Bürgermeister der Gemeinde Grödig. Besonders an den Tagen mit schönem Wetter sei dies zu bemerken.

Rahmenbedingungen: Finanziert mit „Mozart in the Cage“

An Tagen, an denen die Temperatur im Bundesland Salzburg und in Freilassing über die 25 Grad Celsius Grenze nach oben klettern, dabei im Mittel acht Stunden wolkenfreier Himmel prognostiziert werden sollte, sollen dann die Stadttore von Salzburg geschlossen werden. Finanziert wird dies über den Verkauf von Souvenirartikel. „Wir werden T-Shirts, Kühlschrankmagneten oder Miniaturmodelle der Mauer verkaufen. Ebenso werden wir mit dem Festival „Mozart in the cage“ die Kassen aufbessern. Wenn wir dies über die kommenden 53 Jahre machen, werden wir kostendeckend finanzieren können“, so Hemetsberger.

Die Stadtpolitik hat sich zu den Plänen noch nicht geäußert.

Foto: Salzburg Museum

Advertisements

Leave a Reply

Fill in your details below or click an icon to log in:

WordPress.com Logo

You are commenting using your WordPress.com account. Log Out / Change )

Twitter picture

You are commenting using your Twitter account. Log Out / Change )

Facebook photo

You are commenting using your Facebook account. Log Out / Change )

Google+ photo

You are commenting using your Google+ account. Log Out / Change )

Connecting to %s